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Montag, 18.10.2010

1. Schulspezifische Rahmenbedingungen/Ausgangslage

Die Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule ist eine von drei Teltower Grundschulen. Sie wurde 1969 als POS in dem gleichzeitig entstandenen Wohngebiet am westlichen Stadtrand eröffnet.
 Das gesamte Gebäude wurde 2000 komplett saniert, der Schulhof 2004 und das dazugehörige Speisehaus 2006. Malerarbeiten im EG sowie in WC-Räume fanden 2015 statt. 

Im Nebengebäude kann das Mittagessen eingenommen werden. Der große Raum steht für Projektarbeit und Veranstaltungen zur Verfügung. Außerdem ist hier eine Lehrküche eingerichtet.

Auf dem Gelände befinden sich die modernen Sportanlagen, ein Spielplatz und ein Innenhof, der zum grünen Klassenzimmer umgestaltet wurde. Im Herbst 2015 wurde außerdem gemeinsam mit den Mediatoren und Frau Beyer ein kleiner Schulgarten mit Blumen/Planzen-Spenden von Eltern angelegt. 

Unsere Schule ist als dreizügige Grundschule konzipiert.
 
Die Zahl unserer Schüler bewegte sich in vergangenen Jahren zwischen 250 und 300.
 Die Zahl steigt fast monatlich, so dass zur Zeit 358 Schüler in 16 Klassen in unserer Schule lernen (Stand Februar 2016).
Die Schüler kommen aus dem Einzugsbereich der Schule (westliche Stadtgrenze, Altstadt, Ortsteil Seehof), dem Überschneidungsgebiet (Ausgleich der Klassenbildung der drei Grundschulen) und auf Antrag der Eltern aus Ruhlsdorf, Stahnsdorf oder Kleinmachnow. Die durchschnittliche Klassenfrequenz liegt bei 22 Schülern.

Die Integration behinderter Kinder ist stets ein Anliegen unserer Lehrkräfte. Die sozial-emotional auffälligen Kinder, die Kinder mit Lernbehinderungen und die sprachauffälligen Kinder werden sonderpädagogisch innerhalb des Unterrichts im Zweilehrersystem begleitet und gefördert. Ebenso lernen an unserer Schule Kinder, deren Muttersprache nicht deutsch ist. Seit dem Schuljahr 2003/04 besteht die Möglichkeit, dass Schulanfänger in die flexible Schuleingangsphase (Flex) aufgenommen werden.

An unserer Schule arbeiten derzeit 26 Lehrkräfte, darunter 3 Sonderpädagoginnen. 
Jährlich nehmen wir LehramtsanwärterInnen und Studentinnen/Studenten im Praxissemester auf, die sich ihre 2. Staatsprüfung vorbereiten. Zur Zeit ist eine Lehramtsanwärterin und 1 Praxissemestlerin an unserer Schule tätig.
 (Stand Februar 2016)
Auch Praktikanten aus den weiterführenden Schulen nehmen gern die Möglichkeit war, ihr 2-wöchiges Schülerpraktikum bei uns zu absolvieren, um zu schauen, ob vielleicht ihr Berufswunsch "Lehrer" sein wird. 
Der Religionsunterricht (evangelisch/katholisch) wird in Verantwortung der Kirche erteilt. Drei Lehrkräfte sind hier tageweise tätig.

Zum Schulpersonal gehören außerdem eine Schulsachbearbeiterin und ein Hausmeister.

Für jede Klasse steht ein Klassenraum zur Verfügung. Zusätzlich gibt es Fachräume für Gesellschaftswissenschaften, WAT/Physik, Musik und Kunst. Weitere Räume stehen für Teilungsunterricht (Flex), Sprachförderung, DaZ-Gruppe, Religions- und Förderunterricht zur Verfügung.

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2. Bestandsanalyse der Schule

2.1 Schulentwicklungsarbeit

Mit einer  Bestandserhebung im Schuljahr 1998/99 begaben wir uns auf den Weg zur Entwicklung eines Schulprogramms. Zielstellungen, erste Schwerpunkte und Maßnahmen wurden festgelegt.

Im Schuljahr 2006/07 intensivierten wir unsere Arbeit am Schulprogramm im Zusammenhang mit der Implementierung der neuen Rahmenlehrpläne. Neue Schwerpunkte wurden gesetzt und mit konkreten Arbeitsplänen unterlegt.

Im Mai 2009 gab es eine Vereinbarung zwischen der Schule und Schulberaterinnen zur Weiterarbeit am Schulprogramm in den nächsten beiden Schuljahren. Wir stellten unsere Leitziele nochmals auf den Prüfstand. Gleichzeitig überprüften wir unsere Vorhaben unter dem Gesichtspunkt der Ergebnisse der Schulvisitation im Schuljahr 2008/09. 

Im Schuljahr 2009/10 haben wir uns nochmals intensiv mit dem Leitbild der Schule auseinandergesetzt und die Zielstellung überarbeitet.

2.2 Erhebung und Analyse

Erläuterungen zur Art der Erhebungen

Im Schuljahr 2006/07 führten wir eine Lehrer-Eltern und Schülerbefragung durch. Die Auswertung dieser Befragung zeigt uns unseren Ist-Stand und ist Grundlage für die Ableitung der nächsten Entwicklungsschwerpunkte unserer Schule.

2.3 Ist-Zustand im Bereich

2.3.1 Unterrichtsentwicklung

Hauptaufgabe unserer Schule ist die Sicherung der Qualität des Unterrichts durch planvolle Gestaltung und Verbesserung der Lehr- und Lernprozesse.
Daraus ergeben sich folgende pädagogische Ziele:

  • den Erwerb von Sachkompetenz durch intensive Auseinandersetzung mit Inhalten, Aufgaben und Problemen in allen Fächern fördern
  • selbstverantwortliches und selbsttätiges Lernen fördern und Lernen in Sachzusammenhängen ermöglichen
  • Lernfreude, aber auch Leistungs- und Anstrengungsbereitschaft zu entwickeln und zu erhalten 
  • dem einzelnen Schüler durch individuelle Förderung, Zuwendung und Betreuung gerecht zu werden
  • Erziehung zu Toleranz, Solidarität und Mitverantwortung sowie zur Bereitschaft Konflikte friedlich zu lösen

Alle Lehrkräfte arbeiten nach einem gemeinsamen Konzept für die Unterrichtsgestaltung (Schulinterner Rahmenplan - SIC).

Organisationsformen im Unterricht

 

  • wechselnde Unterrichtsformen wie Tages- und Wochenpläne, Werkstatt- und Projektunterricht werden von vielen Kolleginnen praktiziert 
  • Flexible Eingangsphase (Flex) zur Optimierung des Schulanfangs (Orientierung an den vorgegebenen   Standards,  Betreuung durch das Flex-Team, das aus Klassenleiterin, Teilungslehrerin und Sonderpädagogin besteht)
  • einmal pro Halbjahr arbeitet die gesamt Schule an einem Projekt 
  • binnendifferenzierter Unterricht ist die wichtigste Aufgabe um den Leistungsunterschieden der Schüler gerecht zu werden 
  • Förderung der Schüler mit Teilleistungsstörungen 
  • Förderung der Schüler nicht deutscher Herkunft unterrichtsbegleitend oder in Gruppen nach dem Unterricht im Umfang von einer Wochenstunde 
  • Förderung der Schüler mit Lerndefiziten unterrichtsbegleitend oder in der Form von Förderstunden nach dem Unterricht 
  • Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden integriert und durch Klassen- und Fachlehrer sowie Sonderpädagoginnen gefördert 
  • für Schüler mit Lerndefiziten in Mathematik und Deutsch werden bei Bedarf und nach Möglichkeit Förderstunden angeboten 
  • für Schüler mit einer Hochbegabung werden nach Möglichkeit zusätzlich Förderstunden angeboten 
  • in den Klassen 5 und 6 werden leistungs- und neigungsdifferenzierte Lerngruppen angeboten. 

Die Leistungsdifferenzierung gibt es einmal wöchentlich in den Fächern Deutsch und Mathematik 

Neigungsdifferenzierung wird im Rahmen von Projektarbeit in Klasse 5und 6 jahrgangsübergreifend angeboten. Die Projektgruppen wechseln zum Halbjahr.

Musisch-ästhetische Erziehung 

Unsere Schule verfügt über je einen Fachraum für Musik und Kunst. Beide sind sehr gut ausgestattet und bieten vielfältige Möglichkeiten, um die Kreativität der Kinder zu fördern. Besonderen Wert legen wir auf eine ästhetische Ausgestaltung der Klassenräume und der Flure.

Folgende Vorhaben bereichern unseren Schulalltag:

 

  • Gestaltung der Schulflure durch Fotowände und Schülerarbeiten
  • Ausgestaltung schulischer Höhepunkte (Einschulung, Schulfest, Tag der offenen Tür)
  • Teilnahme an Wettbewerben (Zeichenwettbewerb)
  • Nutzung der Schulbibliothek
  • Besuch von Theateraufführungen und Konzerten
  • eigene musikalische Programme und Konzerte 

Sport

Durch die Organisation sportlicher Wettkämpfe und die erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen Sportveranstaltungen in der Region, im Kreis Potsdam-Mittelmark und Land Brandenburg hat sich unsere Schule eine Namen als sportliche Schule erworben. Urkunden, Pokale und Fotos sind im unteren Schulflur ausgestellt.

Die Fachkonferenz Sport hat folgende Schwerpunkte festgelegt:

  1. Teilnahme an allen Wettkämpfen "Jugend trainiert für Olympia" für Mädchen und Jungen DTB-Talentwettbewerb, Basketball, Volleyball, Handball/Mini-Handball, Fußball, Zweifelderball, Leichtathletik und Mini-Marathon Bestenermittlung stärkster Schüler/sportlichste Schülerin 

  2. Teilnahme an regionalen Wettkämpfen Sportfest der Grundschulen Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow 
    - Street-Soccer-Cup 
    - Spor.i-K. Leichtathletikwettkampf in Kleinmachnow

  3. Schulinterne Wettkämpfe
    - Crosslauf im Herbst
    - Sportfest im Sommer
    - Schulmeisterschaften im Fußball und Zweifelderball 

  4. ganzjährige Aktualisierung der Schulrekordtafel im Schulhaus

Leistungsermittlung, Leistungsbewertung, und Dokumentation

Leistungsermittlung
Die Leistungsermittlung dient der kontinuierlichen Rückmeldung zu Lernfortschritten und Leistungsentwicklungen für Lernende, Erziehungsberechtigte und Lehrende. Sie ist Grundlage für die Beratung und Förderung der Schülerinnen und Schüler. Die Rückmeldungen gegenüber den Schülerinnen und Schülern erfolgen in Form von Lern-Beratungsgesprächen hinsichtlich

  • die Lernbereitschaft der Einzelnen zu fördern 
  • ihre Anstrengungsbereitschaft und das Vertrauen in die eigene Leistungsbereitschaft zu stärken 
  • die Fähigkeit zur Selbsteinschätzung zu entwickeln 
  • die individuelle Lernentwicklung zu unterstützen 
  • Lernhaltungen der Schülerinnen und Schüler stabilisieren 
  • Hinweise auf den Umgang mit Fehlern und das Ausbilden von Lernstrategien geben. 

Leistungsbewertung Die Leistungen können in mündlicher, schriftlicher oder praktischer Form erbracht werden. Die Leistungsbewertung bezeichnet die pädagogisch-fachliche Beurteilung der schulischen Leistung einer Schülerin oder eines Schülers. Sie erfolgt auch durch die Mitschülerinnen und Mitschüler, um Formen der Fremdbewertung akzeptieren und erlernen zu können. Die Schülerinnen und Schüler werden bewerten ihre eigene Leistung aber auch selbst, um ihnen einerseits die Verantwortung für ihre Lernprozesse und -ergebnisse bewusst zu machen und andererseits sie zu befähigen, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen und zu artikulieren. Sie ist an Kriterien gebunden, welche auf Grundlage aus dem Rahmenlehrplan, aus Erlassen und Verwaltungsvorschriften in schulinternen Festlegungen konkretisiert wurden.

Bewertung der schriftlichen Leistungen gem. Festlegung der Lehrerkonferenz am 16.08.2011:

   Note:   1         2         3         4         5
      bis   95%   80%   60%   40%   20%

Schulinterne Festlegungen zur Leistungsbewertung im Fach Mathematik

schriftliche Arbeiten und schriftliche Lernerfolgskontrollen

  • Klasse  3/4 und 6  gemäß Anlage VV -Leistungsbewertung
  • Klasse: 5   gemäß Beschluss Fachkonferenz  4 Klassenarbeiten 
  • Der Anteil der schriftlichen Leistungen für die abschließende Leistungsbewertung wurde mit 40% in der Fachkonferenz beschlossen.

Schulinterne Festlegungen zur Leistungsbewertung im Fach Deutsch 

Klassenarbeiten

  • Über den verbindlichen vier Klassenarbeiten (zwei Diktate, zwei Aufsätze) im Schuljahr steht das Wort Klassenarbeit. 
  • Ab Klassenstufe 3 fertigen alle Kinder die Klassenarbeit zur gleichen Zeit an. Integrationskinder können Klassenarbeiten in einer Sondersituation (z.B. Einzelsituation beim Diktat) anfertigen. 
  • Für beide Diktate werden für jedes Kind ab der Klassenstufe 3 individuelle Fehleranalysen erstellt. Aus ihnen werden weitere Förderschwerpunkte erarbeitet. 

Der Anteil der schriftlichen Leistungen für die abschließende Leistungsbewertung wird mit 40 % in der Fachkonferenz  beschlossen. Dokumentation der Leistungen

spiegeln das Lernen einer jeden Schülerin und eines jeden Schülers wieder und ermöglichen das Beurteilen der Lernfortschritte.  Den Schülerinnen und Schülern ist die Selbstbewertung zu ermöglichen.
Die mündlichen, schriftlichen und praktischen Kontrollen werden um die Instrumente wie Portfolio, Beobachtungsbogen, Lerntagebücher, Sammelmappen, Fragebogen usw. ergänzt.

2.3.2 Organisationsentwicklung

Schwerpunktbildung im Rahmen der Stundentafel

Die Schwerpunktstunden verwenden wir vorrangig zur Verstärkung der Fächer Deutsch, Mathematik und Englisch.

Jahrgangsstufen 1/2:
- je eine Stunde für Mathematik (4+1)
- je eine Stunde für Englisch als Begegnungssprache, dem Sachunterricht zugeordnet

Jahrgangsstufen 3:
- eine Stunde Deutsch (6+1)

Jahrgangsstufen 4:
- eine Stunde Sachunterricht (3+1)

Jahrgangsstufen 5/6:
- je eine Stunde Mathematik ( 4+1)
- je eine 
Stunde Projekt (klassenübergreifend)

Die Mitarbeit der Eltern

Den Leistungsanforderungen werden wir nur gerecht, wenn Lehrer, Schüler und Eltern gemeinsam optimale Lernbedingungen schaffen. 
Eltern haben Informations-, Mitwirkungs- und Beteiligungsrechte (BbgSchulG §46). 

Formen der Elternarbeit bei uns sind: 
- Mindestens drei Elternversammlungen pro Jahr (Absprache Elternsprecher, Klassenleiter) 
- Elternsprechtag für Fachlehrer (November) 
- Elternberatung zum Übergang Klasse 7 (Gemeinsame EV im November zur Vorstellung der
  Möglichkeiten ab Klasse 7,  Beratungs- und Gutachtengespräche) 
- Zusammenkünfte Elternsprecher, Klassenleiter 
- Elternstammtische (einige Klassen)
- Mithilfe von Eltern bei Veranstaltungen (Wandertage, Klassenfahrten, Projekttagen, Schulfesten, 
  Schulhofgestaltung u.s.w.)

Kooperationspartner Kita/Hort

Schule und Kita arbeiten eng zusammen, achten dabei jedoch darauf, dass Besonderheiten und Verantwortung jeder Einrichtung erhalten bleiben. Zwischen Hort und Schulleitung finden monatlichen Absprachen statt. Arbeitspläne werden aufeinander abgestimmt und Veranstaltungen teilweise gemeinsam geplant und durchgeführt bzw. koordiniert.
Klassenleiter und Horterzieher halten engen Kontakt, treffen Absprachen und führen Elternversammlungen gemeinsam durch.

In Vorbereitung der Schulaufnahme gestaltet sich ein enger Kontakt zu den Kitas der Stadt. Folgende Maßnahmen werden durchgeführt:

Besuch der Kita-Elternversammlungen im November/ Januar (Schulleitung, Lehrer, Sonderpädagogin)
- Hospitation in den Vorschulgruppen (Lehrer, Sonderpädagogin)
- Einladung zum Tag der offenen Tür im Dezember (Schulleitung)
- Teilnahme an Gesprächsrunden von Kita-Leiterinnen, Erzieherinnen, Kita- Ausschuss 
(Schulleitung, Lehrer)
- "Schnupperstunden" für  Kitagruppen

Zusammenarbeit Jugendamt

- Beteiligung an Lehrerkonferenzen (z.B. Partner des Jugendamtes stellen sich vor) 
- Unterstützung von Fortbildungen 
- Kontakt und Zusammenarbeit bei Schülern mit Verhaltensauffälligkeiten und Schulverweigerern
- Unterstützung der Elternarbeit

Partner Polizei

Seit 2003 besteht eine Partnerschaftsvereinbarung zwischen der Polizeiwache Teltow/Revierbereich Teltow und der Schule. 

Schwerpunkte:
- Gestaltung von Präventionsveranstaltungen und von Projekttagen
- Unterstützung bei der Unterrichtsarbeit (Verkehrserziehung, Fahrradprüfung)
- Weiterleitung von Hinweisen und Empfehlungen
- Teilnahme an schulischen Höhepunkten (Schulfeste)

Mädchenzukunftswerkstatt (MZW)

Seit über 10 Jahren besteht ein enger Kontakt zur MZW und viele Projekte und Schulfeste werden durch diese Einrichtung unterstützt und durchgeführt, z.B.:
- Berufsberatung, Berufsorientierung in Klasse 5,6
- gemeinsame Projekte
- Girlsday bzw. Zukunftstag
- Pausengestaltung mit Gesprächsangeboten und Spielen

Akademie Zweite Lebenshälfte im Land Brandenburg e.V.

Formen der Zusammenarbeit:
- Begleitung an Wandertagen
- Unterstützung der Projektarbeit
- Förderung in verschiedenen Lernbereichen
- Betreuung der Schulbibliothek
- Projekt "Alt sieht jung - Jung sieht alt"
- Unterstützung zum Vorlesetag

Vereinbarung zwischen der Grundschule und der Stadtbibliothek Teltow

Schwerpunkte:
- Schule informiert sich über das Leistungsspektrum der Bibliothek
- Bibliotheksbesuche in jeder Klassenstufe (Vereinbarung der Fk Deutsch)
- Bibliothek unterstützt bei Entwicklung der Lesekompetenz (Vorlesetag, Bereitstellung von Büchern
  zu verschiedenen Themen)
- Unterstützung vor Projekten und Höhepunkten

Vereinbarung zwischen der Schule und Seniorenpartner in School e.V. -SIS-

Aufgabenfelder:
- Mediationsangebote während der Unterrichtszeit (z. Zt. fünf Mediatoren)
- Arbeits- und Neigungsgruppen
- Zusammenarbeit bei allen schulischen Veranstaltungen

2.3.3 Personalentwicklung

Die Schulleitung berät gemeinsam mit dem Lehrerrat notwendige Personalentwicklungsmaßnahmen und ist bemüht, Probleme frühzeitig mit dem staatlichen Schulamt zu erörtern und Lösungen zu finden.

Kollegen, die neu an unsere Schule kommen, erhalten Unterstützung durch die Schulleitung und die entsprechenden Fachkonferenzen. Ein einleitendes Gespräch gibt ihnen die Möglichkeit eigene Vorstellungen und Erfahrungen einzubringen und macht sie mit den Bedingungen der Schule vertraut (Gebäude, Pläne, Beschlüsse, Lehrmittel). Innerhalb des ersten Halbjahres erfolgt eine Hospitation mit anschließendem Gespräch. Sonstige Gespräche werden vorrangig bei auftretenden Problemen und für Maßnahmen bei Schwerbehinderung geführt, mit dem Ziel Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Zielvereinbarungen zu treffen.

Fortbildung ist von allen Lehrkräften als unbedingte Notwendigkeit erkannt. Alle Angebote werden bekannt gemacht. Bei Übernachfrage entscheidet die Fachkonferenz über die Teilnahme. Für die schulinterne Fortbildung (SchiLf: 16 Stunden) werden vor Beginn des jeweiligen Schuljahres Inhalte zusammengestellt, die für die Entwicklung der Schule von Bedeutung sind.

Themen der letzten Jahre:
- Begabtenförderung (Arbeitskreis)
- LRS
- Sonderpädagogik in der Regelschule
- Toleranz durch Dialog zum Thema Leben mit Behinderung
- Alte Kulturtechniken (Exkursion)
- Jugendamt
- Prävention: Drogen
- Religionen der Welt
- Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen

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2.3.4 Erziehung und Schulleben

Erziehung zu Toleranz, Solidarität und Mitverantwortung.

Alle Schüler und Lehrer sollen in einer Atmosphäre arbeiten können, in der sie sich wohl fühlen und in der Gewalt jeglicher Art nicht geduldet wird. Deshalb arbeiten wir verstärkt an der Entwicklung sozialer Kompetenzen und mit Programmen, die Möglichkeiten der friedlichen Lösung von Konflikten aufzeigen.


Schwerpunkte sind:
- Wir achten das Eigentum aller.
- Wir hören einander zu und achten die Meinung anderer.
- Wir lösen Streitigkeiten durch Gespräche.

Dazu hat jede Klasse Regeln aufgestellt, die verstärkt geübt, regelmäßig ins Bewusstsein gerückt und evaluiert  werden.

Mit Hilfe des S.I.S. e.V. Potsdam wurden Mediatoren ausgebildet, die an mehreren Tagen tätig sind. In Projekten und in der Unterrichtsarbeit werden Themen zur Prävention von Gewalt immer wieder aufgegriffen. Die Präventionsarbeit wird durch Angebote der Polizei (siehe Partnerschaftsvertrag) unterstützt.

Seit 1999 betreut die Schule ein indisches Patenkind über das Kinderhilfswerk CCF (bis 2005 Mamata, seit 2005 Jyoti, zur Zeit Raky). Jede Klasse sammelt bzw. erarbeitet Geld, um den monatlichen Beitrag für den Schulbesuch, Kleidung und Essen zu finanzieren. Darüber hinaus besteht persönlicher Kontakt in Form von Briefen, Fotos und Bildern. Die in indischer Sprache verfassten Briefe werden von der Hilfsorganisation ins Englische übersetzt. Die Übersetzung ins Deutsche wird von Schülern der Klassenstufen 5 und 6 mit der Englischlehrerin geschrieben.

Schulleben

Über die Jahre des Bestehens der Grundschule wurden Traditionen und Höhepunkte fester Bestandteil des Schulalltags. So stärken wir die Verbundenheit mit der Schule und gestalten ein abwechslungsreiches schulisches Leben. Folgende Traditionen werden z. Zt. gepflegt: 

 

  • Feierliche Schulaufnahme  (verantwortlich: Klassenstufe 2, Chor) 
  • Feierliche Verabschiedung der 6. Klassen  (verantwortlich: Lehrer/Schüler Klasse 6)
  • Weihnachtskonzert/ Weihnachtssingen  (verantwortlich: Musiklehrer, FK Deutsch)
  • Vorlesetag (Prominente/ Eltern/Lehrer lesen für Schüler)  (verantwortlich: FK Deutsch)
  • Sportfest  (verantwortlich: FK Sport)
  • Crosslauf  (verantwortlich: FK Sport)
  • Mathematikolympiade  (verantwortlich: FK Mathematik)
  • Känguruwettbewerb (Mathematikwettbewerb)  (verantwortlich: FK Mathematik)
  • Fahrradprüfung Klasse 4  (verantwortlich: FK Sachunterricht)
  • Ausscheid "Bester Radfahrer"  (verantwortlich: FK Sachunterricht)
  • Projekttage mit unterschiedlichen Schwerpunkten  (verantwortlich: alle FK)
  • Schulfest mit Eltern und Gästen  (verantwortlich: Schulleitung, alle FK)
  • Vorlesewettbewerb Klasse 6  (verantwortlich: FK Deutsch)
  • Bibliotheksbesuche jeder Klasse in jeder Klassenstufe  (verantwortlich: Klassenlehrer)
  • Wandertage, Exkursionen, Klassenfahrten  (verantwortlich: Klassenlehrer)
  • Englischolympiade  (verantwortlich: FK Englisch )
  • Projekt "Berufsorientierung in Klasse 5"  (verantwortlich: Fachlehrer WAT, MZW)

Die Ernst von Stubenrauch-Grundschule präsentiert sich der Öffentlichkeit:

 

  • Ausgestaltung des Schulhauses (Flure, Räume, Fensterfronten)
  • Gestaltung von Ausstellungen
  • Einladungen von Gästen (Eltern, Kooperationspartner, Presse)
  • Empfang der Elternvertreter
  • Informationen an die Presse
  • Schulchronik
  • Schulporträt im Internet

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3. Leitbild

Leitsatz 1:

Bildung und Erziehung im Unterricht

Wir praktizieren innere und äußere Differenzierung durch offene Unterrichtskonzepte und -methoden sowie Öffnung der Unterrichtszeit (z.B. Blockunterricht ) zur Ausbildung kognitiver und sozialer Kompetenzen.

 

Leitsatz 2:

Bildung und Erziehung im Schulleben

Unsere Schule fördert die Entfaltung individueller Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen aller Schüler.

Kein Kind wird ausgegrenzt. Alle gehören von Anfang an und selbstverständlich immer und überall dazu.

 

Leitsatz 3:

Kooperations- und Partizipationsstrukturen

Wir bauen die Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern, Hort und anderen Kooperationspartnern

aus.

 

Leitsatz 4:

Schulmanagement

Wir achten auf die Einhaltung von Normen und Regeln und auf die gegenseitige Anerkennung

unserer Arbeit und einen respektvollen Umgang.

4. Entwicklungsvorhaben/Schwerpunktsetzung

Unsere Schule fördert die Entfaltung individueller Fähigkeiten und sozialer Kompetenzen aller Schüler von Anfang an

1. Die flexible Eingangsphase

Seit dem Schuljahr 2003/04 besteht an unserer Grundschule die Möglichkeit, dass Schulanfänger in die flexible Eingangsphase ( Flex) aufgenommen werden. Dies geschieht auf Wunsch der Eltern nach vorangegangener Beratung und richtet sich nach der Aufnahmekapazität der bestehenden Flex- Klassen.

Diese Klassen werden mit dem Einschulungstag nicht neu gebildet, sondern bestehen jeweils schon aus Kindern, die im zweiten oder dritten Schulbesuchsjahr lernen.

Die Klassenstärke sollte 24 Kinder nicht übersteigen.

In Flex-Klassen gibt es für langsamer lernende Kinder kein Repitieren, sondern ein mögliches drittes Verweiljahr, welches nicht auf die Gesamtpflichtschulzeit angerechnet wird.

In einer Flex- Klasse arbeiten ein Klassenleiter, ein Teilungslehrer und ein Sonderpädagoge im Team.

Insgesamt werden 20 Unterrichtsstunden erteilt, davon derzeit 5 Teilungsstunden.

Teilungsunterricht findet jahrgangsbezogen in den Fächern Deutsch und Mathematik statt. In diesen Stunden wird vorwiegend neuer Stoff eingeführt.

Die Sonderpädagogin ist mit 5 Stunden zugeordnet und hat die Aufgabe schneller lernende und auch langsamer lernende Kinder förderdiagnostisch zu begleiten.

Zusätzliche Helfer (ehrenamtliche Lesepaten) unterstützen die Lehrkräfte und unterbreiten nach Absprache mit dem Lehrer einzelnen Schülern Hilfsangebote zur Aufgabenbewältigung.

Den Flex-Klassen stehen je ein großer Klassenraum, ein Teilungsraum, Arbeitsecken und Arbeitstische im Vorflur (durch Glastüren abtrennbar) zur Verfügung. Die Ausstattung mit Mobiliar ist gut und ansprechend. Die Anschaffung von Arbeitsmaterialien wird im Flex- Lehrerteam beraten und im Rahmen der Schulmöglichkeiten realisiert. 

Unsere Arbeitsgrundlage und verbindliches Arbeitsmaterial sind die pädagogischen Standards der flexiblen Schuleingangsphase.

Die Schulanfänger unterscheiden sich heute hinsichtlich des individuellen Entwicklungsalters um zwei bis vier Jahre. Von einer homogenen Lerngruppe kann nicht gesprochen werden.

Die Heterogenität bietet aus unserer Sicht eine Chance soziale Erfahrungen zu sammeln, die neben Fach- und Sachwissen für die weitere Lebensgestaltung erforderlich sind.

Mit Flex wollen wir die Ansprüche an Differenzierung und Individualisierung jedes einzelnen Kindes erfüllen, um der größeren sozialen und kulturellen Vielfalt von Lebenseinstellungen, Verhaltensweisen und Leistungsmöglichkeiten der Kinder gerecht zu werden. Wir wollen eine Lernkultur entwickeln, die sich positiv auf den individuellen Lernprozess auswirkt.

Flex bietet gute Chancen für eine veränderte Schule weil:

 

  1. je nach Entwicklung der Kinder eine flexible Verweildauer von 1,2 oder 3 Jahren in der Schuleingangsphase
  2. individuelle Förderung aller Kinder, zielgruppenspezifisch für schneller und langsamer lernende Kinder
  3. Lernen in jahrgangsübergreifenden Gruppen nach individuellem Lernfortschritt und Erwerb sozialer Kompetenz
  4. förderdiagnostische Begleitung
  5. individuelle Pläne für alle Kinder angeboten wird/werden.

Bis zu den Oktoberferien werden in jedem Jahr Lernstandanalysen durchgeführt und nach deren Auswertung Elterngespräche mit Hinweisen für die Arbeit zu Hause und es werden individuelle Lernpläne erstellt.

Weitere Elterngespräche erfolgen zum Halbjahr und zum Schuljahresende. Sie erzeugen Transparenz hinsichtlich der schulischen Arbeit und enthalten Informationen zur Lern-Entwicklung, dem Lernverhalten, Motivation und Sozialverhalten.

Die Bewertung erfolgt in Flex für die Jahrgangsstufe 1 verbal bzw. mit kleinen Lobstempeln oder Aufklebern. Für Jahrgangsstufe 2 ist lt. Grundschulverordnung ein Beschluss für die verbale Einschätzung nötig. Auch hier ist es unser Anliegen, die verbale Einschätzung zu erwirken, um dem Anliegen von Flex nicht zu widersprechen.

Das dritte Verweiljahr bzw. die kürzere Verweildauer kann auf Antrag der Eltern genutzt werden.

In Elterngesprächen(Klassenleiter, Teilungslehrer, Sonderpädagoge, Schulleitung u. Eltern) werden die Eltern hinsichtlich der Vorteile für die Lernentwicklung aufgrund des individuellen Lerntempos des Kindes beraten.

Die Eltern entscheiden, ob das Kind diese Möglichkeit nutzen kann.

In Flex arbeiten wir mit Prinzipien und Methoden eines geöffneten Unterrichts. Wir nutzen verschiedene Unterrichtsformen wie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit sowie freie Arbeitsformen wie Tagesplan, Wochenplan, Stationsarbeit, Lernbuffet und Projekte.

Aufgabe dabei ist es, die Schüler im Lernprozess zu beobachten, passgerechte Angebote entsprechend der aktuellen Lernausgangslage zielgerichtet zu planen und die Zone der nächsten Entwicklung für das Kind anzustreben.

Hier wird durch die Sonderpädagogin der förderdiagnostische Unterstützungsdialog eingesetzt. Das bedeutet niveaugerechte Aufgaben auswählen u. Lösungsstrategien beobachten, Dialoge führen u. Vermittlungsformen finden, die das Kind ansprechen und das verstehen und Erfassen ermöglichen.

Zwischen Lehrer und Sonderpädagogin finden situationsbedingte Fallbesprechungen statt.

Vor den Elterngesprächen werden die Entwicklungsgänge der Kinder besprochen.

Bereits vor der Einschulung beobachtet die Sonderpädagogin Kinder in der Kita, die der Früh-Förderstelle wegen möglicher Beeinträchtigungen bekannt wurden.

Außerdem werden Elternberatungen und Informationsabende und ein Tag der offenen Tür durchgeführt. Kooperationsvereinbarungen mit den Kitas unterstützen diese Arbeit.

Durch die Jahrgangsmischung erleben unsere Schüler  und Schülerinnen die Schule aus verschiedenen Blickwinkeln. Die soziale Entwicklung wird durch die natürliche Begegnung mit Kindern anderen Alters unterstützt. Die Unterschiedlichkeit verlangt von jedem Einzelnen ein Höchstmaß an Toleranz und Achtung.

Wir sind froh darüber, dass es die Möglichkeit gibt, Kinder freudvoll, individuell und differenziert in das Schulleben einzuführen und begleiten zu können.

2. Pilotprojekt „Auf dem Weg zur inklusiven Schule“

Unser Ziel ist es allen Kindern trotz ihrer unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsam positive Lernerfahrungen zu vermitteln und sie durch differenzierenden Unterricht individuell zu fördern.

Schülerinnen und Schüler werden entsprechend ihren Voraussetzungen im Lernen, in der emotionalen und sozialen Entwicklung und in der Sprache ohne Förderausschussverfahren so gefördert, dass sie an ihrer Grundschule verbleiben können.

Für Schüler mit Behinderungen im Bereich Hören, Sehen, Autismus und geistiger Behinderung wird es weiterhin Feststellungsverfahren geben. Es wird geprüft, ob die Möglichkeit besteht auch diese Kinder weiter an der Grundschule zu unterrichten

Die  präventive Förderung in allen Klassen erfolgt nach den Standards der förderdiagnostisch Lernbeobachtung der flexiblen Eingangsphase.

Zu Beginn eines Schuljahres erarbeitet die Fachkonferenz Sonderpädagogik eine Übersicht von Schülern mit Auffälligkeiten in den Bereichen L/E/S und schlägt eine Verteilung der Stunden zur präventiven Arbeit vor.

Im Rahmen des Schulaufnahmeverfahrens und der Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten werden bereits Kinder mit Auffälligkeiten erfasst.

Die Ergebnisse der Sprachstandsfeststellungen werden einbezogen.

Der Unterricht ist gekennzeichnet durch binnendifferenzierte Angebote.

In den Klassen 1 bis 5 werden zu Beginn des Schuljahres Lernstandanalysen durchgeführt.

Sie bilden die Grundlage für individuelle Lern- und Arbeitspläne und für die Beratung der Schüler und Eltern Grundlage für die Förderung in allen Bereichen bildet das bestehende Förderkonzept der Schule.

Grundschullehrer und Sonderpädagogen arbeiten im Team und stimmen die Maßnahmen für einzelne Schüler gemeinsam ab.

Die Fachkonferenz Sonderpädagogik führt schulinterne Fortbildung durch und berät die  Grundschullehrer. 

Auf der Grundlage der geltenden gesetzlichen Regelungen erarbeitet die Lehrerkonferenz ein Konzept zur Leistungsdokumentation und Leistungsbewertung.

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