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Montag, 18.10.2010

Die Chronik unserer Schule

 

01.09.1969

Offiziell begann alles am 01.09.1969. Dieser Tag gilt als Gründungstag unserer Schule, die damals als "Polytechnische Oberschule Teltow" ins Leben gerufen wurde. Etwa 50 Lehrkräfte unterrichteten ca. 800 Schüler. Der Auftrag, die Zahl der Lehrer und Schüler sowie der Name der Schule unterlagen seither mehrfach Veränderungen. 

1979

So erhielt die Polytechnische Oberschule im Jahre 1979 den Namenszusatz "Almicar Cabral", womit zu Zeiten der DDR an einen westafrikanischen Freiheitskämpfer erinnert wurde. 

Nach der deutschen Wiedervereinigung wandelte sich unsere Schule zunächst zur "Grundschule I Teltow". 

2005

Sie wurde im Jahre des Kanaljubiläums 2005 zu Ehren des ehemaligen Landrates und "Vater des Teltowkanals" in "Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule Teltow" umbenannt. 

2007/2008

An ihr waren im Schuljahr 2007/08 etwas über 20 Lehrkräfte tätig, die rund 310 Schülern Bildung und Erziehung angedeihen ließen. Geleitet wird das Kollegium von der Rektorin Frau Angelika Hipp, einer seit DDR-Zeiten an dieser Schule tätigen Pädagogin. Bedingt durch den nagenden "Zahn der Zeit" hat auch die Schulanlage selbst Veränderungen über sich ergehen lassen müssen. Nach drei Jahrzehnten waren Schulgebäude, Schulhof und die Sportanlagen dringend sanierungsbedürftig. 

Bereits 1997 hatte die Schulleitung Pläne für eine Sanierung eingereicht. Es ist bezeichnend für den Geist der Schule, dass in diese Planungen auch Vorstellungen der Schüler, die sich im Rahmen einer Projektwoche mit der Verschönerung "ihrer" Schule befasst hatten, einfließen durften. Die Sanierungsarbeiten, die im August 1999 begannen, konzentrierten sich wegen knapper Haushaltsmittel zunächst auf das Schulgebäude. Diese erste Phase fand im Jahre 2002 ihren Abschluss. Es folgten in der nächsten Phase (2003 - 2004) Arbeiten zur Neugestaltung des Hof- und Sportplatzbereiches. Alle Beteiligten hoffen, dass die dritte Phase, in der die Sporthalle entweder gründlich saniert oder durch eine neue Halle ersetzt werden soll, bald in Angriff genommen werden kann. 

Im Laufe ihrer Geschichte hat sich die Schule immer wieder für neue Ideen aufgeschlossen gezeigt. So führte sie als erste Schule im Umland ab dem Schuljahr 2003/04 so genannte Flex-Klassen ein, in denen sich die Schüler den Lehrstoff der ersten zwei Klassenstufen flexibel und ihren Bedürfnissen entsprechend über einen Zeitraum von einem bis zu drei Jahren aneignen können. 

Sie beteiligt sich seit Anfang des Jahrzehnts an der schulischen Verkehrserziehung und durfte im Jahre 2004 stolz vermelden, dass einer ihrer Schüler Landesmeister in seiner Klassenstufe wurde. 

Zur Förderung des Wissens vor allem der älteren Schüler über Ausbildungs- und Berufschancen in ihrer Heimatregion unterstützte die Schule 2004 das Projekt "Berufsperspektiven bei uns" und beteiligt sich an entsprechenden jährlichen Informationsveranstaltungen in Betrieben. 

Nicht zuletzt engagiert sich die Schule seit Jahren in besonderer Weise bei der Sporterziehung. Viele Urkunden und Pokale, die sich in einer wachsenden und sehenswerten Ausstellung ansammeln, zeugen von den großen Erfolgen. 

Im Jahre 2004 nahm die Schulleitung erstmals ehrenamtlich tätige Senioren in den Schulbetrieb auf. Diese unterstützen die Lehrkräfte mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten z. B. bei der Unterrichtsgestaltung, bei Projektarbeiten und außerschulischen Unternehmungen. 2006 kamen ehrenamtliche Schulmediatoren hinzu, welche die Schüler bei der gewaltfreien Lösung von Konflikten anleiten.
Im Schuljahr 2007/08 waren insgesamt sieben Ehrenamtliche im Einsatz. 

Seit 2007 verfügt die Schule auch über eine eigene Website im Internet, um die sich freiwillig eine Lehrerin kümmert.

Das soziale Engagement der Schule auf nationaler und internationaler Ebene hat Tradition. Schüler, Eltern und Lehrer trugen im Jahre 2002 eine beträchtliche Summe zusammen, die im Rahmen einer Solidaraktion als Spende einer Grundschule in Sachsen-Anhalt zugeleitet wurde. Diese Schule war durch eine Hochwasser-Katastrophe schwer beschädigt worden. 

Im Rahmen des indischen Kinderhilfswerkes wurde eine Patenschaft übernommen. Durch die gezielte finanzielle Unterstützung wird einem besonders bedürftigen indischen Kind der Schulbesuch ermöglicht und seine medizinische Versorgung gesichert. 

Des weiteren beteiligt sich unsere Schule seit 2007 auch am Projekt "Dein Tag für Afrika". Durch die jährliche Benefizveranstaltung mit den Schülern als Akteuren werden beträchtliche Mittel gewonnen, die Schulprojekten in bedürftigen Ländern des Schwarzen Kontinents zu Gute kommen. 

Solidarität in eigener Sache wurde 2008 geübt. Durch einen so genannten Sponsorenlauf wurde von den Schülern mit Hilfe ihrer Sponsoren (Eltern, Freunde, Firmen) die notwendigen finanziellen Mittel zur Anschaffung einer Bühne für schulische Veranstaltungen "erlaufen".

Höhepunkte im Schulalltag stellen seit einem halben Jahrzehnt Projekttage dar. Sie finden jeweils im Herbst und gegen Ende des Schuljahres statt. In letztere wird dann auch das jährliche Schulfest einbezogen. 
2004 stand ganz im Zeichen der Einweihung der neuen Hof- und Sportanlagen. Unter dem Motto "Olympiade" konnten sich die Schüler nicht nur sportlich messen, sondern auch viel Wissenswertes über Olympia-Nationen und deren kulinarische Spezialitäten erfahren. 2005 trug das Schulfest dem neuen Namen Ernst-von-Stubenrauch-Grundschule und den bevorstehenden Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Teltowkanals Rechnung. Das Motto "Leben vor 100 Jahren" im Jahre 2006 griff das Thema aus anderem Blickwinkel nochmals auf. Zeitlich noch weiter zurück griff das Thema im folgenden Jahr: 2007 wurde das "Ritter"-Schulfest ganz im Zeichen des Mittelalters gefeiert. Und im Jahre 2008 entführten die Projekttage mit Schulfest Schüler, Lehrer und Gäste in die Welt der "Indianer".